Tevet

De maand van Tevet, heeft betrekking op het proces van volwassen worden, van een staat van onvolwassenheid naar een toestand van rijpheid.

Tevet is de tiende van de twaalf maanden van de Joodse kalender.

De maand Tevet begint met de laatste dagen van Chanoeka.

Zijn tiende dag  is een vastendag, ter herdenking van de belegering van Jeruzalem, het begin van de verwoesting van de Tempel.
(Dit valt dit jaar op 8 January, 2017)
Kleur: blauw
Letter: Ayin
De letter ayin betekent “oog”. De maand van Tevet is de maand van de  vernietiging van het “boze oog.”
zodiak teken: Steenbok  (Gedi, de geit)
De maand van Tevet, heeft betrekking op het proces van volwassen worden, van een staat van onvolwassenheid naar een toestand van rijpheid. Onvolwassenheid wordt gekenmerkt door het “boze oog”, terwijl volwassenheid wordt gekenmerkt door het “goede oog”.
Stam: Dan [Dan betekent “rechter”]
Gevoel: Woede
Controle:  de Lever [kaved, in het Hebreeuws]

Inzichten

Ik lees een boek met mooie oefeningen voor 4 verschillende staten van waarneming, ze vullen aan wat ik zelf al voelde, waarnam en wist maar nog geen woorden voor kon schrijven.

Vier inzichten

Inzichten 27 november weerspiegelingIk ben een boek aan het lezen: “De hoeders van de aarde” : de vier inzichten van Alberto Villoldo. Ik kende het nog niet, er zitten mooie oefeningen in voor 4 verschillende staten van waarneming, gebaseerd op lessen van een stam Zuid-Amerikaanse indianen. Ik heb het uit de bibliotheek en zo net weer verlengd want lezen gaat bij mij nog niet zo snel.
Ik kwam er aan dankzij GJ. Hij had om een boek van dezelfde schrijver gevraagd, “Afdalen in je ziel : helen van verleden en toekomst met soul retrieval” en tijdens het zoeken daarnaar kwam ik het boek tegen dat ik zelf nu lees. De 4 inzichten verwoorden en vullen aan wat ik zelf al voelde, waarnam en wist.

Wanneer ik het uit heb en de oefeningen me eigen heb gemaakt zal ik er meer over vertellen.

I’ve come to take you with me

I’ve come to take you with me
even if I must drag you along
but first must steal your heart
then settle you in my soul

I’ve come as a spring
to lay beside your blossoms
to feel the glory of happiness
and spread your flowers around

I’ve come to show you off
as the adornment in my house
and elevate you to the heavens
as the prayers of those in love

I’ve come to take back
the kiss you once stole
either return it with grace
or I must take it by force

you’re my life
you’re my soul
please be my last prayer
my heart must hold you forever

from the lowly earth
to the high human soul
there are a lot more
than a thousand stages

since I’ve taken you along
from town to town
no way will i abandon
you halfway down this road

though you’re in my hands
though I can throw you around
like a child and a ball
I’ll always need to chase after you

– Rumi

Odins Rabenzauber

Odins Rabenzauber (Edda, Iceland)

Allvater waltet,Alben verstehen,
Wanen wissen,Nornen weisen,
Iwidie zeugt,Aldengebären,
Thursen trachten,Walküren sehnen sich.

Die Asen ahnten übles Verhängnis,
Verwirrt von widrigen Winken der Seherin.
Urd sollte Odrörir bewachen,
Wenn sie wüßte so großem Schaden zu wehren.

Auf hob sich Hugin,den Himmel zu suchen;
Unheil fürchteten die Asen,verweil´er.
Thra-ins Ausspruch ist schwerer Traum,
dunkler Traum ist Da-ins Ausspruch.

Den Zwergen schwindet die Stärke.Die Himmel
Neigen sich nieder zu Ginnungs Nähe.
Alswidr läßt sie oftmals sinken,
Oft die Sinkenden hebt er aber empor.

Nirgend haftet Sonne noch Erde,
Es schwanken und stürzen die Ströme der Luft.
In Mimirs klarer Quelle versiegt
Die Weisheit der Männer.Wißt ihr noch mehr?

Im Tale weilt die vorwissende Göttin,
Hinab von Yggdrasils Esche gesunken,
Albengeschlechtern Idun genannt,
Die jüngste von Iwaldis ältern Kindern.

Schwer erträgt sie dies Niedersinken,
Unter des Labbaums Stamm gebannt.
Nicht behagt es ihr bei Nörwis Tochter,
An heitere Wohnung gewöhnt so lange.

Die Sieggötter sehen die Sorge Nannas
Um die nied´re Wohnung:sie geben ihr ein Wolfsfell.
Damit bekleidet verkehrt sie den Sinn,
Freut sich der Auskunft,erneut die Farbe.

Wählte Widrir der Wächter der Brücke,
Den Giallaertöner,die Göttin zu fragen,
Was sie wisse von den Weltgechicken.
Ihn geleiten Loptr und Bragi.

Weihlieder sangen,auf Wölfen ritten
Die Herrscher und Hüter der Himmleswelt.
Odin spähte von Hlidskialfs Sitz
Und wandte weit hinweg die Zeugen.

der Weise fragte die Wächterin des Tranks,
Ob von den Asen und ihren Gechicken
Unten im Hause der Hel sie wüßten
Anfang und Dauer und Endlichen Tod.

Sie mochte nicht reden,nichtmelden konnte sei´s.
Wie begierig sie fragten ,sie gab keinen Laut.
Zährenschossen aus den Spielgeln des Haupts,
Mühsam verhehlt,und netzten die Hände.

Wie schlafbetäubt erschien den Göttern
Die Handvoll,die das Worts sicj enthielt.
Je mehr sie sich weigerte,je mehr sie drängten;
Doch mit allem Forschen erfragten sie nichts.

Da fuhr hinweg der Vormann der Bo´tschaft,
Der Hüter von Herians gellendem Horn.
Den Sohn der Nal nahm er zum Begleiter;
Als Wächter der Schönen blieb Odins Sklave.

Gen Wingolf kehrten Widrirs Gesante,
Beide von Forniots Freunden getragen.
Eintraten sie jetzt und grüßten die Asen,
Yggrs Gefährten,beim fröhlichen Mahl.

Sie wünschen dem Odin,dem seligsten Asen,
Lang auf den Hochsitz der lande zu walten;
Den Götternnbeim Gastmahl vergnügt sich zu reihen,
Bei Allvater ewiger Ehren genießend.

Nach Bölwerks Gebot auf die Bänke verteilt,
Von Sährimnir speisend,saßen die Götter.
Skögul schenkte in Hnikars Schalen
Den Met und maß ihn aus Mimirs Horn.

Mancherlei fragten über dem Mahle
Den Heimdall die Götter,die Göttinnen Loki,
Ob Spruch und Spähung gespendet die Jungfrau-
bis Dunkel am Abend den Himmel dekcte.

Übel,sagtensie,sei es ergangen,
Erfolglos die Werbung,und wenig erforscht.
Nur mit List gewinnen ließe der Rat sich,
Daß ihnen die Göttliche Auskunft gäbe.

Antwort gab Omi,sie alle hörten es:
“Die Nacht ist zu nützen zu neuem Entschluß
Bis Morgen bedenke wer es vermag
Glücklichen Rat den Göttern zu finden.”

Über die Wege von Walis Mutter
Nieder sank die Nahrung Fenrirs.
Vom Gastmahl schieden die Götter entlassend
Hroptr und Frigg,als Hrimfaxi auffuhr.

da hebt sich von Osten aus den Eliwagar
Des reifkalten Riesen dornige Rute,
Mit der er in Schlaf die Völker schlägt,
Die midgard bewohnen,vor Mitternacht.

Die Kräfte ermatten,ermüden die Arme,
Schwindelnd wankt der weiße Schwertgott.
Ohnmacht befällt sie in der eisigen Nachtluft,
Die Sinne schwanken der ganzen Versammlung.

Da trieb aus dem Tore wieder der Tag
Sein schön mit Gestein geschmücktes Roß;
Weit über Mannheim glänzte die Mähne:
Des Zwergs Überlisterin zog es im Wagen.

Am nördlichen Rand der nährenden Erde
Unter des Urbaums äußerste Wurzel
Gingenzur Ruhe Gygien und Thursen,
Gespenster,Zwerge und Schwarzalben.

Auf standen die Herrscher und die Albenbestrahlerin;
Die Nacht sank nördlich gen Nifelheim.
Ulfruns Sohn stieg Argiöl hinan,
Der Hornbläser,zu den Himmelsbergen.